header
     
Ökologie der Keller-Glanzschnecke (Oxychilus cellarius)
Kopf und Fühler der Keller-Glanzschnecke
Kopf und Fühler der Keller-Glanzschnecke

Die Keller-Glanzschnecke besiedelt feuchte und schattige Standorte. Sie kommt in Wäldern, Gebüschen, zwischen Felsen und in Gärten vor und ist auch in Naturhöhlen, Bergwerksstollen und Felsenkellern weit verbreitet. Hier bildet die Art feste Höhlen-Populationen, die weit in die Tiefenregionen hineinwandern. Die Art ernährt sich von modernden Pflanzenteilen und Algen, lebt aber auch räuberisch und frisst andere Schnecken und deren Eier. Aus Höhlen sind Beobachtungen bekannt, bei denen die Keller-Glanzschnecke überwinternde Nachtfalter frisst. Die Lebenserwartung der Schneckenart liegt bei etwa 12 bis 14 Monaten.

Das in der Regel bis 11 mm große Gehäuse der Glanzschnecke ist fast scheibenförmig mit einem leicht gewölbten Gewinde. Dieses hat fünf bis sechs Windungen, die mäßig zunehmen. Der Nabel auf der Gehäuseunterseite ist trichterförmig und offen. Die Oberfläche ist fast glatt und glänzend. Die Oberseite des Gehäuses ist durchscheinend und graugelblich, die Unterseite wesentlich heller und gelblich. Der Körper ist graublau, der Fuß hellgrau.
Keller-Glanzschnecke
Keller-Glanzschnecke

p Kontakt
Verband der deutschen Höhlen-
und Karstforscher e.V.
Bärbel Vogel (Vorsitzende)
Hauptstraße 5
D - 87484 Nesselwang

Referat für Biospeläologie
Stefan Zaenker
Königswarter Str. 2a
D - 36039 Fulda

E-Mail: info@hoehlentier.de

 
b2